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Kunstradfahren

Kunstradfahren ist eine sehr ästhetische Sportart, vergleichbar mit Eiskunstlauf oder Kunstturnen. Die Sportler entwickeln dabei Fähigkeiten wie Geschicklichkeit, Gleichgewicht, Gewandtheit, Konzentration und Mut.

In einer 5-Minuten-Kür wird den Zuschauern und Kampfrichtern ein breites Spektrum von verschiedenen Übungen auf dem Rad dargeboten. Wettkämpfe werden auf der Grundlage eines weltweit gültigen Reglements durchgeführt. Höhepunkt einer Saison bildet alljährlich die Weltmeisterschaft.


Regelkunde:
  • Fahrfläche: max. 14 m lang und 11 m breit,

Außenkreis: Durchmesser von 8 Metern

Innenkreis: Durchmesser von 4 Metern

Innerhalb des 4-Meter-Kreises befindet sich noch ein Kreis mit einem Durchmesser von einem halben Meter.

  • Die Sportler reichen einen Wertungsbogen mit einer bestimmten Anzahl an Übungen ein:

1er Elite und Junioren – max. 30 Übungen

2er, 4er, 6er Elite/Junioren – max. 25 Übungen

1er Schüler – max. 25 Übungen

2er Schüler – max. 20 Übungen

4er, 6er Schüler – max. 25 Übungen

  • Schwierigkeitsabwertung

Bei der Schwierigkeitswertung sind alle Fehler, die innerhalb des Fahrprogramms entstehen, mit 10, 50 oder 100% abzuwerten.

Beispiel: Runde wird nur halb gefahren = 50% Abwertung

  • So sieht die Ausführungsabwertung aus:

Kreis = Zwei Punkte Abwertung für beide Füße auf dem Boden

Strich = Ein Punkt Abzug für z.B. ein Fuß kurz auf dem Boden

Welle = 0,5 Punkte Abzug für grobe Unsicherheiten wie z.B.Schlangenlinien in einer Übung

X= 0,2 Punkte Abzug für kleine Unsicherheiten